Back to the 90s

IMG_5042Heutzutage geht ja nichts mehr ohne Internet, nicht mal mehr das Wetter 😉 Das haben wir schon bei unserer ersten Radtour gemerkt – hĂ€tten wir da am aktuellen Standort nach dem Wetter geschaut, wĂ€ren wir wahrscheinlich nicht soooo nass geworden. Und selbst mit offline Karten und Routing fehlen halt doch die POIÂŽs, wie z.B. Tankstellen mit aktuellen Preisen. iMessage geht leider ohne Internet auch nicht. Und was heißt eigentlich bedstemor auf Deutsch? Leider haben wir vergessen, ein offline Wörterbuch herunterzuladen… Vor zwei Jahren hat es in Korsika noch ein Datenstick mit lokaler Simkarte getan – aber wer will das heute schon in Zeiten von iPhone und persönlichen Hotspots. Das weiß auch T-Mobile Austria und bietet die praktischen Travel & Surf Passes an. „One week unlimited“, das klingt doch gut! FĂŒr 20 Euro bekommt man 200 MB bei max-speed und danach dann 64kb/s. Nach zwei Tagen bloggen mit zwei iPhones, iPad und Laptop sind die 200 MB verbraucht und dann geht es unglaublich langsam.

Die Bilder, die wir innerhalb von Sekunden mit der WordPress App hochgeladen haben, scheitern am Timeout. Also mĂŒssen alle Fotos erst auf dem Laptop verkleinert werden und dann brauchen die Bilder vom 1. Juni eine gefĂŒhlte Stunde fĂŒr den Upload. Gerade wollte ich noch das Lima Beta Tester Agreement „unterschreiben“ – nur kurz ĂŒber Google Auth einloggen, vier Seiten PDF anschauen und digital unterschreiben: statt www (world wide wait) heißt es jetzt tww (T-Mobile wide wait) – konkret: 3x klicken, 30 Minuten warten…

Bei dem Regen draußen hat sich T-Mobile mit dem Lockangebot geschnitten, mal sehen wie viel Traffic wir mit 64 kb/s noch durch den Datenkanal bekommen…

Wie hat das eigentlich alles vor 15 Jahren funktioniert?

One thought on “Back to the 90s

  1. jaaaaaajaaaaa, eine zeitintensive Sache mit WordPress und Bilder hochladen und so… wir hatten in AUS und NZ auch so unsere schönen Probleme mit dem etwas langsameren Internet 😉
    aber schön, dass wir trotzdem von euch lesen können… in den 90s hĂ€tten wir wohl auf eure ErzĂ€hlungen ewig warten mĂŒssen, bis man sich wieder trefft, ihr hĂ€ttet es 100 Mal verschiedenen Leuten berichten mĂŒssen (hĂ€ttet dabei vielleicht am Ende selbst nicht mehr gewusst, wie es nun wirklich war*) und so schön ausfĂŒhrlich hĂ€tte es dann doch keiner gewusst 😉

    *bei dem ErzĂ€hlen von Erinnerungen wird die ganze Story jedes Mal neu – und je nach ErzĂ€hlung etwas verĂ€ndert abgespeichert, deshalb sind Erinnerungen „dynamisch“ und oft nach mehreren ErzĂ€hlungen fĂŒr einen selbst nicht mehr in der ursprĂŒnglichen Form
    Hat halt alles Vor- und Nachteile 🙂

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