„Happy Feelings“…

Ich muss euch natürlich auch über meinen Jahreswechsel berichten, aber dazu muss ich euch erst ein paar Hintergrundinformation über die Experience Gemeinde geben.

[ICH HÄTTE DIESEN EINTRAG GAR NICHT AUF GOOD-BYE-LEARNING GESTELLT, WENN MICH NICHT DER HAJN FAST DAZU GEZWUNGEN HÄTTE, WEIL ER ES SO LUSTIG FINDET. ALSO GANZ LESEN, AUCH WENN ER LANG IST]

Unter Spöttern wird diese „Gemeinde“ wie in der Überschrift angedeutet, nur „Happy Feeling“ Gemeinde genannt, da einfach keine Botschaft rüberkommt, die Leute einfach an Tischen sitzen und sich von Musik zudröhnen lassen usw… Desweiteren unkoordiniert versuchen zu klatschen, ich denke ich muss das nicht weiter ausführen. Die Bilder sind zwar sehr klein, aber ich hoffe euch mit der Zusammenfassung zumindest einen Eindruck geben zu können.

Genau diese Gemeinde hat geplant, zum Jahreswechsel eine New Years Eve Party zu veranstalten. Da es hier viele Gemeinden gibt, bin ich schlussendlich auf die Idee gekommen, dass ich am 30.12. zum ersten Mal in die besagte Experience Gemeinde gehe, erste Kontakte schließe und dann mit dem VIP Status „New Member“ eine großartige Neujahrsparty erlebe.

Hat am Sabbat schonmal schlecht angefangen, ich saß am Tisch mit einem so einem komischen Typen (den ich mit dem roten Pfeil markiert habe), absolut unrasierten ungepflegten Mann, noch einem Mann und der Frau. Die Leute waren mir alle bisschen unsympaisch, auf österreichisch könnte man sie als schiarch beschreiben. Hab gedacht, da hast du halt einen falschen Tisch erwischt, denn zumindest an einem anderen sahen die Leute bisschen normaler aus. Außerdem hat der Prediger betont, dass heute nicht alle Leute da sind. Zudem hat er gesagt, dass zu der New Years Eve Party noch Leute kommen, die es im Radio gehört haben. So weit so gut!

Dann beim Potluck war ich froh, das ich was mitgebracht hatte, sonst wäre nämlich deutlich weniger dagewesen. Leider war ich auch sonst nicht so begeistert von den Konversationen beim Mittagessen („Weißt du schon wo mein neuestes Tatoo ist?“ – „Ne!“ – „Des kann ich dir jetzt aber hier auch net zeigen“). Außer einem Gespräch mit einer ganz netten Art von Mädel, von dem in Amerika wenig findet (ich will jetzt keine Pauschalisierungen machen, im Moment rede ich einfach vom Großraum Boise und 0,0004% der Bevölkerung hier). Einfach ganz naturbelassen (ohne schwarze Augenrahmen oder so), nicht wie die meisten absolut über proportioniert und sie wusste sogar, wo die Nampa Libary ist (also kultuell gebildet). Jedenfalls habe ich in der Konversation erfahren, dass sie NICHT zu der New Years Eve Party kommt. Da hätten bei mir spätestens die Alarmglocken angehen sollen.

WARUM, DASS ERFAHRT IHR IM NÄCHSTEN EINTRAG!!!
http://www.livetheexperience.com/

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