Muttertag, Stadt, Land und eine kleine Überraschung

Mein erster Gedanke am morgen war sofort…das Klo! 😀 also haben wir uns auch sobald als möglich daran gemacht, die Bedienungsanleitung umzusetzen und siehe da unser Problemchen war gelöst! Unsere Toilette war nämlich gar nicht verstopft, wie wir dachten, wir mussten einfach den kleinen Tank in den großen umfüllen und nach ein bisschen suchen fand Tobi schließlich auch den Hebel dafür – mein Held! Also konnte unsere Reise wieder weiter gehen. Unser erstes Ziel: Omis! Dort mündet ein Fluss ins Meer und den Canyon wollten wir ein bisschen erkunden. Auf dem Weg ging sich auch ein Muttertagsanruf noch aus und dann fanden wir ein nettes Plätzchen, um am Fluss zu picknicken. Das Rafting, das sich Tobi gewünscht hätte ging sich leider nicht mehr aus, da wir uns dafür am Tag vorher anmelden hätten müssen. Dafür hatte ich noch eine kleine Überraschung für Tobi mit, ein kleines Geschenk, denn wir hatten an diesem Tag unser 1000. Jubiläum – 1000 Tage Mrs. Kazmierczak and counting, ein Grund zum Feiern. Ich fand es natürlich sehr passend, dass dieser Tag genau in unseren Urlaub gefallen ist!

Nach unserer Stärkung und nachdem wir die Natur genug genossen hatten ging’s weiter entlang der Küste Richtung Split. Der Campingplatz, der in unserem Führer empfohlen war stellte sich als (für unseren Geschmack) „überfüllt“, teuer und nicht nach unserem Geschmack heraus. Also peilten wir die andere vorgeschlagene Variante an: den Hafen von Split, laut Womoführer gratis zum Übernachten. Leider auch hier nicht mehr ganz so. Man kann zwar übernachten aber für 240 kn die Nacht! Das ist teurer als am Campingplatz!! Wir nutzten den Parkplatz trotzdem, um von dort aus Split zu erkunden. Wir durchquerten die Altstadt kreuz und quer und betrachteten sie von einem Aussichtspunkt aus, wirklich sehenswert, aber schon nach ca 2 Stunden haben wir genug von der Stadt. Hier ging sich glücklicherweise auch noch der 2. Muttertagsanruf aus, der mich wieder motiviert hat unseren Blog weiter zu schreiben. 🙂

Wir ließen also Split hinter uns und machten uns auf die Suche nach einer anderen Übernachtungsmöglichkeit. Auf unserer Karte waren ca 20 km weiter auf einer vorgelagerten Insel, die über eine Brücke erreichbar ist, 2 Campingplätze, die wir anpeilten. Der erste wieder einer von diesen 3 Sterne Campingplätzen, teuer, überfüllt und nicht nach unserem Geschmack. Also weiter zum 2. Dieser lag auf die Meerseite hin und die Straße ging durch den Ort (wiedermal nicht unbedingt für Wohnmobile geeignet) und führte schließlich über eine Schotterstraße mit kaum Wendemöglichkeit. Am Ende war da dann tatsächlich ein Campingplatz, aber ohne Besitzer. Ein einziges Zelt war zu sehen. Wie sich herausstellte waren das Deutsche, die uns informierten, dass dieser Campingplatz gerade am neu eröffnen ist und sie von dem Besitzer eine Sondergenehmigung bekommen haben, um dort zu übernachten. Da leider von dem Besitzer weit und breit keine Spur mehr zu sein scheint, und die Zeit mittlerweile fortgeschritten, stellen wir uns einfach auf den Parkplatz neben dem Campingplatz, scheint niemanden der wenigen Autos zu stören die noch vorbeikommen und so können wir beruhigt schlafen.

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