Sabi´s Erlebnisse im Dschungel

Ich spüre grad jeden einzelnen Muskel von meinem Koerper, und warum, das muss ich jetzt unbedingt erzählen. Am Montag Nachmittag haben wir als Team beschlossen, dass wir eine Missionsreise mit unserern Schülern machen, eine Woche lang, da wir eine einmalige Winladung in ein voll katholisches Dorf bekommen haben, San Rafael, in Venezuela. Und da eine Gruppe von der Gemeinde auch ging, am Mittwoch, haben wir beschlossen, dass wir das auch machen.

Also haben wir angefangen, am Dienstag, den ganzen tag vorzubereiten. Wir haben echt den ganzen Tag gepackt gekocht, und geputzt…. und viele sachen wie Planen ausgeliehen von den Dorfbewohnern und auch worschies (so sagt man, keine ahnung wie mans schreibet) ausgeliehen, das sind große laengliche Körbe, wie Rucksaecke. und wir haben fast alle so einen getragen. wie auch immer… es hat die ganze zeit am Dienstag geregnet, denn es ist ja Regenzeit und wer die Wege hier kennt der weiss wie extrem rutschig das wird wenn da nur ein bischen Wasser ist. also haben wir bis Mittwoch Morgen nicht gewusst, ob wir gehen werden, sind ja schliesslich 2,5 Tage latscherei, durch Dschungel und Savanne.

Wir haben voll betet, dass Gott den Regen stoppt und da am nächsten Morgen der Regen aufhörte haben wirs also gewagt, wir wollen ja keinen in Gefahr bringen. Wir sind mit extremen Gepaeck losgelatscht und ich sag euch, wenn ihr sowas noch nie gemacht habt dann wirsst ihr nicht was das für Qualen sind! Am ersten Tag sind wir nur 4 stunden durch den Dschungel maschiert, bergauf bergab und das war ja so rutschig und dann noch der schwere Rucksack .viele sind mit Flipflops gelaufen, weil sie keine Schuhe haben und da wir viele Flüsse und Bäche überqueren mussten war das manchmal auch ganz praktisch, ich bin einen Tag lang mit Flipflops gelaufen… in der Savanne… aber da war so viel Sand und das war dann so anstrengend dass ich froh um meine Schuhe war. Viele hatten auch Gummistiefel, das war wohl das Beste.

Am Freitag waren wir also dann in San Rafael. Wir haben einen kleinen Schulchor und so konnten wir das Programm gut unterstützen. Leider haben die da nur Spanisch und Dialekt geredet, also hab ich nix verstanden aber das besondere war, und warum wir diese Reise gemacht haben, dieses Dorf hat nie adventistische Leute oder Missionare akzeptiert und jetzt haben sie uns sogar eingeladen und der Captain hat uns richtig gebeten zu kommen, weil das kleine Dorf viele Streitereien hat und er war so nett, die haben uns so gefüttert (hab schon gedacht ich kann die 4 kilo wieder loswerden 🙂 ) . Wir haben also immer Abendprogramm gemacht. Da Venezuela die ganzen Dörfer unterstuetzt haben die hier Elektrizitaet und Strassen und Autos und Musik und so weiter, also schon richtig entwickelt, aber voll abgeschnitten und arm, viel Müll liegt rum und es ist sogar kleiner als Paruima (700 leute). Die Menschen da sind fast so wie in den Statten, sie rauchen und sind voll modern und haben Fernseher… Für mich war das alles voll komisch plötzlich so viel Lärm zu haben und die haben auch ein Nachtleben denn es gibt ja licht. Es war echt eigenartig.. oh, und gefrohren haben wir! Ich hab zum ersten Mal ein bisschen Weihnachten gespürt, denn es war ja so kalt, wenn die Sonne da war wars extem heiss, aber sobald Wolken kamen… unglaublich. ist halt Savanne…

Ich denke, dass wir nicht so viel dort Missionieren konnten, weil nicht viele der Schulgruppe den Dialekt und Spanisch gesprochen hat, aber vielleicht koennten wir ein paar Samen sähen, und wenn andere Missionare sich auf den Weg machen können sie anfangen zu pflegen. Am Sabbat Nachmittag sind wir mit einem truck in eine andere advent gemeinde gefahren, da hatten wir dann das Programm zu leiten und wir haben halt Geschichten erzählt und gesungen… und der Truck war voll cool, denn wir sind auf der Ladefläche gestanden und das was so windig auf dem Highway! ui uiuui… das war ein Spaß, aber beim zurückfahren war so kalt! Denn es war schon dunkel und wir hatten nur kurze Sachen an… wie im Winter mit Rock und Bluse… aber das waren zum Glück nur 25 Minuten … und die Mädels durften zuerst fahren, man fühlt sich da wie ein Tier das zum Schlachthof gefahren wird 🙂

Der Rückweg war extrem! Wir sind die selbe Strecke in 2 Tagen gelaufen und ich bin diesmal mit einem Worschi gegangen, denn die sind einfach viel bequemer als Rucksäcke. Wir sind am 2. Tag 7 stunden nur gelaufen, und da war ein voll steiles Stück und es hat auch geregnet am 2. tag und nachdem man zum 10. mal ausgerutscht ist stört einem der ganze Schlamm auch nicht mehr. Die letzte Stunde bin ich mit dem Leader(Lopes) gegangen der schon öfters solche Touren machte und sogar der hatte keine Kraft mehr. Wir sind also ein Dchritt nach dem anderen gegangen und alle paar minuten haben wir uns hinsetzen müssen, weil wir so müde waren, unglaublich. Aber ist ganz nett sowas mal mitzuerleben. als wir dann an unserem Fluss ankamen, wo uns das Boot holt hätte ich fast vor Wrleichterung losgeheult weil das so furchtbar war! Ich hab jetzt voll zerkratzte Füße und viele Blasen… 6 blasen und überall Stiche von den Sandfliegen die uns Überall begleitet haben. Ich bin ja so froh, dass das vorbei ist!

Heute morgen haben wir erst mal später, also um 8 gefrühstückt und dann bin ich wieder schlafen gegangen und hab bin halb 2 durchgeschlafen… wollte nur eine sStunde schlafen… ein nickerchen… Ich hinke immer noch aber ich denk, dass ich morgen wieder alles bewegen kann… unglaublich das ganze. Im März haben wir noch mal eine Missionsreise aber diesmal 3 Wochen lang und wir werden unter anderem mit dem Boot reisen, aber nach Venezuela ist das nicht Möglich wegen den vielen Wasserfällen. Aja, übernachtet haben wir immer in Hängematten und die Burschen haben ein Camp gebaut, also Gestänge aufgebaut und Planen darüber, dann unsere Hängematten rein und wie die Sardinien gelegen. Dank den viele Flüßen hatten wir immer was zu trinken… das hat mich viel Überwindung gekostet, diese Wasser zu trinken, aber es war ja so erfrischend!!! 🙂 die Baumstammbrücken waren auch voll exciting… jojo, so ist das hier im Dschungel. Bin froh, dass es nur einmal geregnet hat, denn wir waren jha ohnehin die ganze Zeit nass… dank den Flüssen!

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